Die Mariahilferkirche am rechten Murufer wurde ab 1607 nach Plänen von Giovanni Pietro de Pomis errichtet, dem Hofkünstler Ferdinands II., der auch das Mausoleum schuf. De Pomis malte auch das Gnadenbild „Maria Hilf“ am Hochaltar, das die Kirche rasch zu einer vielbesuchten Wallfahrtsstätte machte – er selbst ist in der Kirche bestattet. Die elegante Doppelturmfassade, die dem Mariahilferplatz sein Gesicht gibt, wurde 1742 bis 1744 von Josef Hueber vollendet. Zum angeschlossenen Minoritenkloster gehören ein stimmungsvoller Kreuzgang und der Minoritensaal, einer der schönsten Veranstaltungssäle der Stadt. Direkt gegenüber dem Kunsthaus gelegen, verbindet der Platz barocke Pracht mit dem kreativen Flair des Lendviertels – der Murradweg und die Murinsel sind nur wenige Schritte entfernt.
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Kirche / Sakralbau
Mariahilferkirche
Die Wallfahrtskirche der Minoriten am rechten Murufer mit ihrer prägnanten Doppelturmfassade prägt den Mariahilferplatz.
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