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Sehenswürdigkeit

Grazer Burg mit Doppelwendeltreppe

Die gotische Doppelwendeltreppe von 1499 in der Grazer Burg gilt als architektonisches Meisterwerk – die „versöhnende Treppe“.

Geschichte

Die Grazer Burg wurde ab 1438 unter Kaiser Friedrich III. errichtet und diente den Habsburgern als Residenz – unter Erzherzog Karl II. war Graz von 1564 bis 1619 sogar Hauptstadt Innerösterreichs. Berühmtestes Detail der Anlage ist die 1499 unter Maximilian I. erbaute Doppelwendeltreppe: Zwei gegenläufige Treppenspindeln trennen sich und finden auf jedem Stockwerk wieder zusammen, weshalb sie auch „versöhnende Treppe“ oder „Busserltreppe“ genannt wird. Sie zählt zu den bedeutendsten Meisterwerken spätgotischer Steinmetzkunst in Europa und ist frei zugänglich. Von der ursprünglichen Burg sind nur Teile erhalten – heute ist sie Sitz der Steiermärkischen Landesregierung. Im Burghof erinnern Denkmäler an bedeutende Persönlichkeiten der Steiermark, und durch das Burgtor gelangt man direkt in den angrenzenden Burggarten und Stadtpark.

Fotos

Grazer Burg mit Doppelwendeltreppe

Audio-Guide

Der Audio-Guide ist als Teil der BikeGraz Sightseeingtour verfügbar.

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