Die Franziskaner kamen bereits 1239 nach Graz – ihr Kloster am Ufer der Mur ist das älteste noch bestehende der Stadt. Die Kirche Mariä Himmelfahrt wuchs über die Jahrhunderte: Der gotische Chor entstand im 14. Jahrhundert, der markante Turm mit seinem spitzen Helm wurde um 1636 vollendet und diente einst auch als Teil der Stadtbefestigung. Nach schweren Bombenschäden im Zweiten Weltkrieg erhielt der Chor moderne Glasfenster, die sich bewusst vom historischen Bestand abheben. Sehenswert sind der stille Kreuzgang und die Jakobskapelle. Rund um das Kloster erstreckt sich das Franziskanerviertel, eines der ältesten und heute lebendigsten Quartiere der Altstadt, mit kleinen Läden, Wochenmarktständen und Gastgärten. Direkt dahinter führt der Murradweg vorbei – die Kirche ist damit einer der am leichtesten erradelbaren historischen Orte der Stadt.
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Franziskanerkirche
Das älteste Kloster von Graz am Murufer: Die Franziskanerkirche mit ihrem markanten Turm prägt das Stadtbild seit dem 13. Jahrhundert.
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