Hans Ulrich von Eggenberg, erster Minister Kaiser Ferdinands II., ließ das Schloss ab 1625 als Symbol seines Aufstiegs errichten. Der Bau ist ein architektonisches Abbild des Universums: 365 Fenster für die Tage des Jahres, 31 Räume pro Stockwerk für die Tage des Monats, 24 Prunkräume für die Stunden des Tages und 4 Ecktürme für die Jahreszeiten. Höhepunkt ist der Planetensaal mit seinem Freskenzyklus von Hans Adam Weissenkircher. Seit 2010 zählt Schloss Eggenberg gemeinsam mit der Grazer Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Heute beherbergt es die Alte Galerie, das Münzkabinett und das Archäologiemuseum mit der berühmten Kultwagen von Strettweg. Im weitläufigen Park stolzieren Pfauen zwischen alten Bäumen. Mit dem Rad ist das Schloss vom Zentrum in rund 15 Minuten über ruhige Nebenstraßen erreichbar.
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Schloss Eggenberg
Das barocke Residenzschloss mit Prunkräumen, Museen und Pfauengarten ist UNESCO-Weltkulturerbe.
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